Ratgeber
aus eigener Erfahrung
🌿 März–April — erste Triebe, frühe Vorbeugungsmaßnahmen
Düngung und Stimulation
- •Nitroammoniumphosphat 16-16-16 — unter die Wurzel, für die NPK-Balance zu Beginn der Vegetation.
- •Radifarm — unter die Wurzel, um die Wurzeln nach dem Winter zu wecken.
Schutz vor Schädlingen
- •Entozid — unter die Wurzel, Schutz gegen Bodenschädlinge.
Schutz vor Frost und Krankheiten
- •Medyanextra — auf dem Laub und der Bodenoberfläche rund um den Trieb, Vorbeugung von Pilzkrankheiten.
- •Quantum AminoFrost — auf dem Laub, Schutz gegen Frost unter –3°C.
🌸 Mai — nach Nachtfrösten, Abstand von 3–5 Tagen zwischen den Behandlungen
Düngung und Mikronährstoffe
- •Rycat Start — unter die Wurzel, Wachstumsstimulation zu Beginn.
- •Kaliummonophosphat — Blattedünger, 0,2–0,3%, zur Knospenbildung.
- •Brexil Ca + MgSO₄ + Borsäure — Blattedünger, Kalzium, Magnesium und Bor für Knospen.
- •Plantafol 10-54-10 + Isabion — Blattedünger, Knospenbildung und Aminosäuren.
- •Eisenchelat — Blattedünger, bei Bedarf, bei Blattvergilbung.
Fungizide - immer bevor sich die Knospe öffnet
- •Signum — Blattbehandlung, breites Wirkungsspektrum.
- •Switch — Blatt- und Wurzelbehandlung, gegen Botrytis und Fäulen.
Schutz vor Schädlingen
- •Actara — Blattbehandlung, morgens, gegen Blattläuse, vor der Blüte (wegen der Bienen).
- •Nematoden — in feuchten Boden, bei Temperaturen über +12°C, gegen Bodenschädlinge.
🌸 Juni — Bildung der Erneuerungsknospen, Abstand zwischen den Behandlungen 3–5 Tage
Wurzeldüngung
- •Holzascheaufguss: 10 l Asche in 10 l Wasser, 24 Stunden ziehen lassen. Vor der Verwendung 1 l Aufguss in 10 l Wasser verdünnen. An der Wurzel gießen, 1–2 l pro Strauch.
Blattbehandlung
- •Plantafol Plus 5-15-45 — 25–30 g/10 l Wasser, auf trockenem Laub, abends.
Wurzeldüngung (5 Tage nach Plantafol)
- •Kaliummonophosphat — 10 g/10 l Wasser, zusammen mit GumiGold (Kaliumhumat) — 2/3–3/4 Teelöffel pro 10 l Wasser, gemäß Packungsanleitung. An der Wurzel gießen.
🌿 Juli — Unterstützung und Stabilität
Blattbehandlung (nach 2–3 Tagen)
- •Brexil Mix (Mg+Zn) — Blattbehandlung, gemäß Packungsanleitung.
Wiederholte Wurzeldüngung (Mitte Juli)
- •Kaliummonophosphat — 10–15 g/10 l Wasser, an der Wurzel. Aufrechterhaltung des Phosphor-Kalium-Gleichgewichts ohne Stickstoff.
Bewässerung
- •Der Schlüsselfaktor im Juli. Pfingstrosen brauchen im Sommer gleichmäßige Feuchtigkeit — unregelmäßiges Gießen (Austrocknen–Staugnässe) schadet mehr als Düngermangel. Tief und seltener gießen, statt häufig und oberflächlich.
🌱 Boden und Bepflanzung
Erica wächst nur auf saurem, leichtem Boden. Optimale Mischung: Hochmoortorf (pH 3,0–4,0), Nadelwalderde und Gartenerde im Verhältnis 2:2:1.
An sonnigen Standorten blüht die Pflanze üppiger als im Halbschatten.
💧 Bewässerung
Regelmäßig gießen, vor allem in der Hitze.
🌿 Mulch
Mulch ist ein Muss. Am besten eignet sich Nadelholzstreu: Sie hält die Feuchtigkeit und den Säuregehalt. Eine Alternative ist Eichenrinde.
🌸 Ernährung
Dünger für Pflanzen mit saurem Boden (Hortensien, Rhododendren und ähnliche). Eine Überdüngung ist nicht erforderlich.
✂️ Beschneiden
Nach der Blüte, in der Regel im August. Die Form ist kugelförmig oder natürlich, je nach der Gestaltung des Standortes.
🌱 Vermehrung
Biegen Sie den Trieb in den Boden und bewurzeln Sie ihn. Nach einem Jahr werden die bewurzelten Teile getrennt und separat gepflanzt.
❄️ Überwinterung
Kein Winterschutz nötig. Erica behält ihre Zierwirkung selbst unter Schnee und Eis.
Das Wichtigste
- saurer, leichter Boden
- stabil, mäßige Feuchtigkeit
- sonne oder Halbschatten
- minimaler Eingriff nach der Pflanzung